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Unser Angebot
 
650. Jubiläum der Grundsteinlegung der Karlsbrücke in Prag
Goldene Erinnerungsmedaille 1 Oz
Zbynìk Fojtù , Lubomír Lietava
Durchmesser: 37 mm,
Gewicht: 31.1 g
Stärke: 2 mm, Echtheit: 999/1000 Au
Die Kante ( proof) glatt und mit einer eingravierten, fortlaufenden Medaillennummer
versehen.
Die Auflage der Ausführung proof beträgt nur 650 St.
Die Auflage der gewöhnlichen Ausführung beträgt 6500 St.
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KOUPIT
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Preis:
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Die Goldmünzen – „Numismatika“ gibt im Jahre 2007 zum 650. Jubiläum der
Grundsteinlegung der Karlsbrücke eine Erinnerungsmedaille aus purem Gold
heraus. Der Autor des Kunstvorschlags ist der ausgezeichnete tschechische
Medailleur, Herr Zbynìk Fojtù. Die Gravierbearbeitungen führte Herr Lubomír
Lietava aus. Auf der Rechtseite der Medaille befindet sich im rechten
Abschnitt der tschechische König und römische Kaiser Karel IV., Karlsbrücke,
die Brückentürme und eine Aufschrift „1 oz 999,9 Au Karel IV.“, die das
Gewicht und Echtheit der Medaille angibt. Neben dem romanischen Turm sind
die Zeichen des Herausgebers und der Münzenanstalt platziert. Auf der linken
Medaillenseite ist in einer anziehenden Perspektive die Verzierung des
Altstädter Turmes in allen Details inkl. Punzzeichen und Autorsignatur
dargestellt. Die Karlsbrücke ist aus der Obersicht in seiner ursprünglichen
Gestalt ohne die spätere Skulpturenausstattung erfasst. Der Text „POLOŽENÍ
ZÁKLADNÍHO KAMENE KARLOVA MOSTU 1357-2007“ (GRUNDSTEINLEGUNG DER KARLSBRÜCKE
1357 – 2007) schreibt die Medaillekante um.
Die Medaille wird in doppelter Prägungsausführung herausgegeben, die sich
durch die Oberflächenbearbeitung und Kante von einander unterscheiden. Die
klassische gewöhnliche Ausführung hat den gleichen Glanz des Münzfeldes
sowie auch Reliefs und eine zackige Kante. Die Medaille in der
Sonderspitzenausführung (sog. proof) für anspruchsvolle Sammler hat das
Münzfeld hochglanzpoliert und der Relief ist mattiert, die Kante glatt und
mit einer eingravierten, fortlaufenden Medaillennummer versehen. Die
Medaille hat einen Durchmesser von 37 mm, Gewicht 31,107 g / 1 Oz, Stärke 2
mm und Echtheit: 999,9/1000 Au.
Die Auflage der Ausführung proof beträgt nur 650 St.
Die Auflage der gewöhnlichen Ausführung beträgt 6500 St.
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Karel IV

Karlsbrücke
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KARLSBRÜCKE
Es handelt sich um die älteste Prager Brücke, die gleichzeitig einer
der schönsten der Welt ist. Ursprünglich hieß sie die Prager Brücke
oder Steinbrücke und erst seit 1870 wird sie Karlsbrücke genannt.
Auf ihrer Stelle stand ursprünglich eine romanische Brücke, die nach
der Ehefrau des Königs Vladislav I. (1140 - 1172) Judits Brücke
genannt wurde. Sie wurde in den Jahren 1158 – 1171 erbaut, im Jahre
1272 wurde sie ernsthaft vom Hochwasser beschädigt und ihre Reste
hielten dann am 3.Februar 1342 dem Ansturm von Eis, Holz und anderen
Materialen, die wieder vom Hochwasser gebracht worden sind, nicht
stand. Die Zerstörung der Brücke wurde ihrerzeit für eine nationale
Katastrophe gehalten.
Nach dieser Katastrophe wurde zeitlang lediglich eine Holzbrücke
genutzt und erst am 9. Juli 1357 um 5 Uhr 31 Minuten hat der König
Karel IV. (1346 - 1378) den Grundstein der neuen Brücke gelegt. Das
Datum mit der genauen Zeitbestimmung wurde mit Rücksicht auf die
Konjunktion der Sonne mit Saturn festgelegt, was nach der Meinung
der Astrologen für solchen Anlass der passende und glücklichste
Augenblick des Jahres war. Mit dem Bau wurde ein junger schwäbischer
Baumeister Petr Parléø und sein Hüttenwerk beauftragt, der den Bau
der Brücke mit Beginn des 15. Jahrhunderts vollendete. Ihre Länge
beträgt 520 m und die Breite 10 m, sie beruht auf 16 Pfeilern und
sie wurde von Sandsteinbauelementen und von zwei Eingangstoren mit
Türmen umzingelt. Der Altstädter Brückenturm ist ebenso ein Werk aus
dem Parléø-Hütttenwerk, wobei jede der Brückentürme auf der Kleinen
Seite aus einer anderen Periode stammt.
DER ALTSTÄDTER BRÜCKENTURM
Der Altstädter Brückenturm ist einer der schönsten Bauten nicht nur
der tschechischen, aber auch der europäischen Hochgotik und
gleichzeitig handelt sich es hier um ein ausgezeichnetes Beispiel
der Funktionalitätsverbindung mit einer hochästhetischen Einstellung.
Der Turm ist durch einmalige, sehr realistisch konzipierte,
plastische Ausschmückung berühmt, wo darunter die Skulpturen der
Auslöser dieses Turmbaus dominieren. Mit dem Errichten der Türme hat
man zum gleichen Zeitpunkt, wie mit dem Brückenbau, also im Jahre
1357, begonnen und ihn wahrscheinlich um 1380 abgeschlossen. Den Bau
führte nach den Entwürfen des P. Parléø sein Hüttenwerk, das zu
dieser Zeit außer der Brücke auf einer ganzen Reihe der Bauten in
Prag tätig war. Der Turm wurde im Laufe der Jahrhunderte (z. B. im
Jahre 1648 oder 1848) beschädigt und so führte in den Jahren 1874 –
1878 der Architekt Josef Mocker eine gesamte Erneuerung durch.
Damals erhielte der Turm das heutige Dach und 1877 restaurierte der
Maler Petr Maixner in der Tordurchfahrt das ursprünglich gotische
Gemälde und malte es nach. Der Turm hat die Form des zweistöckigen
Prismas mit einer Zinne und einem hohen, zeltartigen, mit
Schieferstein bedeckten Dach. Auf der Südseite befindet sich ein
prismatischer Zubau mit einer Treppe und eigenem Dach, wodurch die
Turmstockwerke zu betreten sind. Es ist dort eine groteske Figur des
Türmwächters zu sehen, die aus der Mitte der 15. Jahrhundert stammt.
Der Turmerdgeschoß, der in der ganzen Breite aus einem Tor mit
gotischen Bögen und spezifisches Netzgebilde vom Gewölbe in der
Durchfahrt besteht, ist auf der östlichen Seite, in Richtung
Kreuzherrordenplatz (Køížovnické námìstí), mit Veraikon-Fresken mit
Engeln, mit einem Bild der Baderin, einem Emblems des Eisvogels im
Lorbeerkranz und mit einem Band über dem Bogen, das aus Wappen der
böhmischen Ländereien und der Prager Städte besteht, verziert ist.
Die Eisvogelabbildung finden wir am Turm noch mehrmals. Er war das
Abzeichen der Zunft Prager Bader und Baderinnen, von denen eine
namens Zuzana sich großer Gunst des Königs Václav IV. (1378 - 1419)
erfreute. Sie verhalf ihm unbemerkt aus einer Baderanstalt an der
Moldau zu fliehen und somit gab sie ihm die Freiheit zurück, die er
verlor, als er infolge des Aufstands der böhmischen Herrschaft
gefangen genommen wurde. Im ersten Stock befinden sich Skulpturen
der Turmerbauer - der Könige Karel IV. (1346 - 1378) und Václav IV.
In der Mitte, zwischen den beiden Gestalten, ist die Skulptur des
heiligen Veit, des Brückenpatrons platziert und auf dessen beiden
Seiten befinden sich Wappen des Heiligen Römischen Reiches und des
Böhmischen Königtums. Über dem heiligen Veit befindet sich der
Wappen des flammenden Adlers vom Heiligen Wenzel. Auf beiden Seiten
der Skulpturen beider Herrscher sind die Wappen der Prager Altstadt
und der Mährischen Markgrafschaft. Die Dekoration des zweiten Stocks
bilden die Skulpturen des Heiligen Vojtìch (Adalbert) und Zikmund (Siegmund),
der Patronen des böhmischen Königtums. An den Turmecken sind
figurale Konsolen mit Figuren eines Liebespaars, die eine Nonne mit
einem Soldaten und zum zweiten Mal mit einem Studenten darstellen.
Auf ähnliche Weise ist auch die westliche Seite (in Richtung gegen
die Brücke) ausgeschmückt. Aber 1648 beschädigte die schwedische
Artillerie beim Angriff auf die Prager Altstadt diese Dekoration
dermaßen, dass man sie entfernen musste. Heute gibt es hier nur eine
Platte Jan Køtitel von Spinetti von 1650 - 1653 mit einer
Aufschrift, die das Heldentum der Prager Bürger bei der Belagerung
der Stadt durch schwedische Truppen verherrlicht. Eine weitere
Platte, die die Reparatur der Brücke nach der Überschwemmung im
Jahre 1784 dargestellt, befindet sich an der Turmseite in Richtung
gegen den Kreuzherrenkloster. Das Innere des Turms bilden zwei
Stockwerke, wobei jedes davon ein Raum mit der Balkendecke hat.
Diese Räume waren, ähnlich wie unter dem Straßenpflaster der
Turmdurchfahrt platzierte Keller, in der Vergangenheit als
Schuldnergefängnis verwendet.
Im Jahre 1621 wurde der Altstädter Brückenturm mit einer schaurigen
Dekoration versehen, die durch zwölf Köpfe der Edelherren gebildet
wurde, die für ihre Teilnahme an dem Ständeaufstand gegen die
Habsburger 1618 – 1620 hingerichtet worden waren. Sechs davon wurden
auf dem westlichen und sechs auch dem östlichen Parterreraum des
Turms platziert. Sie wurden erst im Jahre 1631 entfernt.

KLEINSEITNER BRÜCKENTÜRME
Die Karlsbrücke mündet im Bogen der Kleinseitner Brückentürme,
wodurch man die Kleinseite betritt. Der niedrigere Turm ist
romanischer Herkunft und ist der Rest des Festungswerks von der
linken Seite der Stadt aus dem 2. Viertel des 12. Jahrhunderts und
ist hier also früher gestanden, als die Judiths Brücke erbaut wurde.
Im Jahre 1591 wurde der Turm im Renaissance-still bearbeitet und aus
dieser Zeit sind die Zierwappen und Reste vom rustikalen Putz,
weiter dann die Fenster- und Portalform erhalten geblieben. Auf der
östlichen Turmseite ist im ersten Stock ein Sandmergel-Relief
bestückt, der ein Beispiel vom ausgezeichneten Niveau der
romanischen Bildhauerei in Böhmen im 12. Jahrhundert ist. Das Relief
stellt zwei Personen in Lebensgröße dar. Links befindet sich eine
Figur des fußfähigen Jünglings und rechts davon ein auf dem Thron
sitzendes Figurentorso. Der Turm ist zugänglich aus dem Gang des
Hauses Nr. 56, des ehemaligen Zollhauses aus dem Jahre 1591, in dem
der Amt der Prager Brücke und die kaiserliche Salzbehörde ihren
Wohnsitz hatten. Das Innere des Turmes bilden das Erdgeschoss und
drei Stockwerke, die durch eine Holztreppe verbunden sind. Jedes
Stockwerk hat einen Raum. Dort, wo die Treppe zu Ende ist, ist der
Eingang zum Torbogen und dadurch ist auch der nebenan stehende Turm
zu erreichen. Das Tor zwischen den Türmen hat die Form zweier
gotischen parallelen spitzenartigen Arkaden und auf dem oberen Rand
ist es mit einer Zinne versehen. Die Torflächen sind mit Wappen
verziert. In der Richtung gegen die Brücke gibt es zwei Wappen des
Luxemburger Löwen, des böhmischen Löwen und Mährischen Adlers und
darunter befindet sich zweimal der Wappen der Prager Altstadt. Auf
der anderen Seite, in Richtung Kleiner Seite, ist der Wappen der
Stadt Vratislav, der böhmische Löwe und der Wappen der Niederlausitz,
darunter dann die Wappen der Prager Altstadt und der Prager
Kleinseite. Der höhere Brückenturm ist der jüngste Bauabschnitt der
Brücke. Er ist 1464 gebaut worden und seinen Bau hat der böhmische
König Jiøí z Podìbrad (1458 - 1471) finanziert. Der Turm hat eine
prismaartige Form, auf den Stirnseiten mit Nischen mit
baldachinartigen Dächern ausgeschmückt. Hier sollte zuerst eine
Skulpturenausschmückung durchgeführt werden, aber dies geschah nicht.
Der Turm schließt vom Baustill her an den Altstädter Brückenturm an.
Die heutige Gestalt bekam er nach einer Bearbeitung von Josef Mocker
in den Jahren 1879 -1883.
Die Karlsbrücke ist schon immer ein Ort gewesen, zu dem sich die
Fantasie der Künstler aller Art wandte und auch der Volksmund
widmete ihm viel Aufmerksamkeit in seinen Sagen und Mären. Die
bekannteste Sage erzählt über ein Wunderschwert. Irgendwo im
Mauerwerk ist das Bruncliks Schwert eingemauert, niemand weiß aber
wo genau. Sollte es mit dem böhmischen Land einmal ganz schlecht
stehen, fährt der heilige Wenzel seinem Land zu Hilfe an der Spitze
seiner Ritterschar aus dem Berg Blanik heraus. Dann sollte sein
Pferd an der Karlsbrücke an einem Stein stolpern, der dadurch
umstürzen würde und darunter wird das Bruncliks Schwert erscheinen.
Der heilige Wenzel sollte es zücken und ausrufen: "Allen Feinden
Böhmens die Köpfe ab!". Und seitdem würde in Böhmen Ruhe und Frieden
für immer herrschen.
KAREL IV.
Karel IV. (14. Mai 1316 Praha – 29. November 1378 Praha) war der
elfte böhmische König (als Karel I. – 1346–1378), König von
Lombardien (1355), römischer König (1346–1355) und Kaiser
(1355–1378), König von Arelien (1365) und Luxemburger König (1346 –
1353) aus der Dynastie der Luxemburger. Karel IV., getauft als
Václav, war der Sohn von Eliška Pøemyslovna und Jan Luxemburger. Als
Kind verweilte er auf dem französischen Hof bei seinem Taufpaten,
seinem Onkel, dem französischen König, Karel dem IV. (1322–1328).
Hier heiratete er auch Blanca Margarete von Valois. In Paris
erlangte er umfassende Ausbildung: der zukünftige König konnte
deutsch, französisch, lateinisch und italienisch (tschechisch lernte
er erst nach seiner Rückkehr ins Land im Jahre 1333). Sein Lehrer
war Pierre de Rosieres (späterer Papst Klement VI.). Böhmischer
König wurde er nach dem Tod seines Vaters am 26. August 1346. Prag
wurde zu Karls Wohnsitzstadt, es wurde die Prager Neustadt gegründet
(am 8. März 1348) und es wurde auch eine neue Steinbrücke (1357 –
1400) erbaut, die heute den Namen Karlsbrücke trägt. Karel IV.
gründete am 10. Juni 1348 die Burg Karlštejn für die Aufbewahrung
der Reichskrönungskleinodien. Am 5. April 1355 wurde Karel in Rom
zum römischen Kaiser gekrönt. Sein offizieller Titel war lateinisch
und lautete folgendermaßen: Karolus Quartus divina favente clemencia
Romanorum imperator semper augustus et Boemie rex.
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